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Ein glückliches Leben: Konsum

February 3, 2018

 

Wie sieht das eigentlich aus dieses glückliche Leben? Mit diesem Thema und vielen zugehörigen Unterpunkten werde ich mich in diesem Blog beschäftigen. Heute schreibe ich meine ersten Gedanken auf zum untenstehenden Video, welches ich gestern gefunden habe.

 

"Happiness". Es zeigt eine Gesellschaft, die darauf ausgelegt ist zu konsumieren und der Glück im "Außen" verkauft wird. 

 

"Lächerlich", können wir nun denken. "So lebe ich sicher nicht. Ich kann mich klar davon distanzieren. Mein Leben ist ganz anders." Ich dachte lange selbst so, doch je mehr ich mich mit dem Thema Glück und mir selbst auseinandergesetzt habe, desto mehr habe ich begriffen, dass auch ich das Glück nicht "kaufen" kann.

 

Ich bin, wie der Name meines Projektes schon sagt kein Fan von Schwarzmalerei. Doch es lohnt sich vielleicht doch mal ganz kurz inne zu halten und genauer auf den Aspekt "Konsum" des Videos zu schauen:

 

KONSUM

 

Die Fragen, die ich mir zum Thema Konsum stellen kann sind unter anderem: Wo im Leben konsumiere ich, um mich zu beruhigen, um runter zu kommen? Welches Gefühl versuche ich mit dem Konsum zu erlangen? Ist der Konsum gesund? Wenn nein, gibt es gesündere Alternativen, um das erwünschte Gefühl zu bekommen?

 

Mit Konsum kann alles mögliche gemeint sein: Kleidung kaufen, essen, fernsehen, auf Partys gehen, Alkohol trinken etc. Es ist bezogen auf den Aspekt, dass wir Menschen uns Dinge von Außen zuführen, um möglicherweise entspannen zu können. Kurzfristig ist der Konsum super, wir fühlen uns gut, das Belohnungsssystem im Gehirn wird aktiviert. Doch langfristig ist es keine Lösung des Problems. Das Gegenteil ist der Fall. Wir haben das Gefühl, dass wir etwas im Leben vermissen, aber wir wissen nicht was. Und da setzt er ein, der Teufelskreis. Wir konsumieren mehr, weil wir das Gefühl haben, dass das die Lösung unseres Problems sein könnte. Wir daten, gehen auf Parties, sind immer unterwegs, kaufen das neueste Smartphone etc. Und da ist sie wieder: diese Leere. (...) 

 

Wie können wir dieses scheinbare Fass ohne Boden füllen? Die Antwort lautet: Finde zu dir selbst. Es klingt etwas esoterisch, ich erkläre hier aber näher die Bedeutung:

 

Zu uns selbst finden bedeutet einfach erst einmal Stille und Pause aushalten zu können. Oft haben wir das Gefühl, wir müssen den Tag sinnvoll füllen und haben schon fast ein schlechtes Gewissen, wenn wir mal "nichts tun". Genau dieses nichts tun, die Stille um uns herum, ermöglicht es uns wieder atmen zu können. In der Ruhe entsteht Kreativität, im Stress entsteht eingeengtes Denken.

 

Tipp gefällig?

 

Falls du Lust hast, diese Ruhe zu erfahren, aber noch nicht genau weiß wie hier ein Tipp für dich: Achte das nächste Mal, wenn du innere Unruhe verspürst und das Gefühl hast, dringend etwas unternehmen bzw. konsumieren zu müssen einmal darauf, was du dir von von der Unternehmung erhoffst. Setze dich für einige Minuten hin und fühle in dich hinein. Wie geht es dir gerade? Welchen Aspekt versuchst du vielleicht wegzudrücken? Welchen Aspekt willst du erleben? Bleibe einige Minuten mit dem Gefühl und Frage es doch (à la Gestalttherapie) was es jetzt braucht von dir. Warte die Antwort ab. Wenn es z.B. "Ablenkung" ist, gehe dem nicht nach und schaue erst einmal, warum die die Ablenkung brauchst. Was ist dir heute widerfahren? Lasse die Situation nochmal revue passieren und überlege dir was du daraus gelernt hast. Vielleicht willst du in Zukunft etwas anders machen oder es gibt jetzt aktuell noch Handlungsbedarf. Laufe nicht vor der Situation davon, es wird dich irgendwann wieder einholen. 

 

Probier dieses "innehalten" doch mal öfter aus und beobachte dich wie oft du eigentlich dazu geneigt wärst dich abzulenken. Auf Dauer wirst du merken, dass du viel gelassener wirst und dich selbst ein bisschen besser kennengelernt hast. 

 

Bei Fragen oder Anmerkungen hierzu, kontaktiere mich gerne!

 

Alles Gute dafür <3

 

 

 

 

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